/research-sources
/research-sources — Systematische Quellensammlung: zerlegt die Spezifikation in Teilabfragen, fächert die Entdeckung parallel auf, siebt und reiht, und extrahiert pro Quelle in ein gereihtes Quellenregister.
Rolle: Hauptforscher (Quellensammlung) Pipeline-Position: Mitte der Kette
Systematische Quellensammlung — zerlegt die Forschungsspezifikation in Teilabfragen, fächert die Quellenentdeckung und die Extraktion pro Quelle parallel auf, dedupliziert, reiht nach Autorität / Aktualität / Relevanz, siebt gegen die Einschlusskriterien der Spezifikation und erfasst die Provenienz jeder verbleibenden Quelle.
Kanonischer Aufruf
/research-sourcesMit Argumenten:
/research-sources [path/to/research-suite/] [--depth N]Eingaben
_inputs/theory.md (der konzeptionelle / theoretische Rahmen aus /research-theory, der Vorgängerschritt) plus _spec/research-spec.md (die genehmigte Forschungsspezifikation aus /research-spec).
Ausgaben
sources/<id>.md (eine provenienztragende Extraktion pro verbleibender Quelle) + _inputs/source-ledger.md (der gereihte, gesiebte, deduplizierte Quellenindex mit einem Zitationsindex).
Stromabwärts
/research-synthesis (Verbraucher stromabwärts)
Workflow-Phasen
Der Befehl folgt dem standardmäßigen Workflow der /research-Pipeline:
- Kontext laden — Die Forschungsspezifikation und ihre Einschluss- / Ausschlusskriterien lesen.
- Das Sequenz-Gate verifizieren — Bestätigen, dass
_inputs/theory.md(und die genehmigte_spec/research-spec.md) existiert; andernfalls mitBlocked: run /research-theory firstanhalten. - Entdecken & extrahieren — In Teilabfragen zerlegen, die Entdeckung auffächern, deduplizieren, reihen, sieben und pro Quelle mit Provenienz extrahieren.
- Ausgaben verifizieren — Bestätigen, dass jede verbleibende Quelle zitiert und gegen die Spezifikationskriterien gesiebt ist.
- Das Übergabemanifest aktualisieren — Das Quellenregister und die Extraktionspfade pro Quelle festhalten.
- Das Register ausgeben — Die
sources/-Extraktionen plus_inputs/source-ledger.md.
Rigorositätsuntergrenze
Über das Quellenregister hinaus baut diese Stufe ein Provenienzregister der Vergleichsverfahren auf: die zeitlich nächstliegenden aktuellen Stand-der-Technik-Referenzverfahren, gegen die die Studie antreten wird, jedes gegen eine abrufbare Quelle verifiziert und mit seiner Provenienz und Erreichbarkeit erfasst. Ein Vergleichsverfahren, das sich nicht bestätigen oder abrufen lässt, wird als solches markiert und niemals erfunden (R1, R4).
Fehlermodi
| Symptom | Ursache | Behebung |
|---|---|---|
| Blocked: run /research-theory first | Keine theoretische Fundierung | Führen Sie /research-theory aus, um _inputs/theory.md zu erzeugen |
| Quelle erfüllt die Einschlusskriterien nicht | Außerhalb des Geltungsbereichs oder Quelle mit geringer Autorität | Sieben Sie sie aus; erfassen Sie die Ausschlussbegründung im Register |
| Erfundenes Zitat | Quelle erraten, nicht abgerufen | Erfinden Sie niemals eine Quelle; ein erratenes Zitat ist ein Befund |
Beispiele
# Quellen für eine gerahmte Forschungssuite sammeln
/research-sources path/to/research-suite/
# Tiefere Entdeckungs-Auffächerung
/research-sources path/to/research-suite/ --depth NQuerverweise
/research-theory
/research-theory — Erstellt den konzeptionellen und theoretischen Rahmen für eine eingegrenzte Forschungsfrage: Theory of Change, Konstrukte mit operationalen Definitionen und ein Diagramm des konzeptionellen Modells — die Phase der theoretischen Fundierung der /research-Pipeline, zwischen /research-spec und /research-sources.
/research-synthesis
/research-synthesis — Gleicht die gesammelten Quellen zu einer Landkarte des Stands der Technik und einer Literaturmatrix ab, verifiziert jede Behauptung adversarial und benennt die explizite Forschungslücke.