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Apothem
Governance

Registry der übergreifenden Mandate (CM-1–CM-28)

Vollständige Registry und Definitionen der ökosystem-internen übergreifenden Mandate (CM-1–CM-28), die alle Interaktionen und Pipeline-Operationen regeln.

Kanonisches Register der übergreifenden Mandate. Dieses Dokument trägt den vollständigen Inhalt der CM-N-Registry; die substanziellen Aufzählungen leben hier, operationalisiert durch die Regeldateien unter src/apothem/rules/. Jede Sitzung, die den ausführlichen CM-N-Inhalt benötigt, lädt dieses Dokument bei Bedarf.

Selbstreferenz-Ausnahme der Registry

Dieses Dokument IST die kanonische CM-N-Registry — es ist die Quelle, in der die Token CM-1 bis CM-28 definiert werden. Diese Token innerhalb des eigenen Körpers der Registry erneut zu nennen ist kanonisch, kein Durchsickern plan-interner Terminologie. Das Codebase-Isolations-Invariant gilt weiterhin mit voller Kraft für alle anderen Artefakte (Regeln, Helfer, Befehle, Hooks, Schemas, Skripte, Werkzeuge, Tests, Dokumentation, README, Änderungsprotokolle, Commit-Betreffzeilen/-Körper, Branch-Namen, PR-Titel/-Beschreibungen): keine CM-N- / TM-N- / CP-N-Token, ausschließlich natürliche Domänensprache.

Namespaces

CM-N = Konfigurationsmandat (hier definiert, oder in src/apothem/rules/*.md gemäß der Regelzeile der Artefakt-Registries); TM-N = Vorlagenmandat (definiert in src/apothem/skills/plan-suite/master-template.md §4 „General Mandates", TM-1–28); CP-N = Kernprinzip (definiert in derselben Vorlage §6 „Core Principles", CP-1–27). Die Vorlage der Plan-Suite ist die kanonische TM/CP-Registry — /plan-Befehle lösen Querverweise über diese Datei auf. Helfer-Artefakte (Regeln, Helfer, Befehle, Hooks) zitieren diese Registry per Referenz.

Aktivierung

CM-1–10 + kognitive Identität regeln alle Interaktionen. CM-11, CM-13, CM-15, CM-16, CM-20 gelten nur innerhalb der /plan-Pipeline. CM-12, CM-14, CM-17–19, CM-21–22, CM-24–26 gelten universell (immer aktiv). CM-23, CM-27, CM-28 gelten universell innerhalb ihres deklarierten Pfadfilter-Bereichs. Ad-hoc-Standard-Modalstufe: PERSONAL_USE.

CM-1–10 (Operativ)

(1) Kritische Bewertung (→TM-10), (2) Null Annahmen (→TM-1), (3) Konfigurationsgesteuert (→TM-2), (4) Vor dem Implementieren suchen (→TM-4), (5) Beste Lösung (→TM-7), (6) Selbstverbesserung (→CP-20), (7) Kohärentes Produkt (→TM-11), (8) Engpass-zuerst-Fokus, (9) Entscheidungsgeschwindigkeit, (10) Brutale Ehrlichkeit. Vollständige Definitionen mit Verstoß-Indikatoren: src/apothem/rules/operational-mandates.md.

CM-7 (Plan-interne Isolation)

Dies ist die codebase-zugewandte Facette von CM-7; die Facette der Produktvollständigkeit ist als Kohärentes Produkt (→TM-11) in src/apothem/rules/operational-mandates.md §CM-7 dokumentiert. Beide Bezeichnungen verweisen auf dasselbe Mandat.

Codebase-Artefakte dürfen NIEMALS plan-interne Referenzen enthalten. Verbotene Begriffe (kanonischer Block — Geschwister-Konsumenten referenzieren diese Aufzählung): TM-N, CM-N, CP-N, „Resumption Contract", „Phase Output Registry", „convention anchors", Phasen-Ordnernamen, Plan-Suite-Dateinamen (PROGRESS.md, PLAN-NOTES.md, PREAMBLE, MASTER-PLAN), Modalstufen-Namen (EXPLORING, PERSONAL_USE, SHARED, PUBLIC_LAUNCH). Geschützte Artefakte: Quellcode, Tests, Konfigurationen, Schemas, Build-Skripte, Daten, Assets, Commit-Nachrichten, Branch-Namen, PR-Titel/-Beschreibungen, README, CONTRIBUTING, API-Dokumentation, Änderungsprotokolle — jedes Artefakt, das außerhalb des Apothem-Quellbaums sichtbar ist (die Installationsziele je Coding-Assistant, etwa ~/.claude/ für Claude Code). Ausschließlich natürliche Domänensprache. Geschwister-Konsumenten (jeder zitiert diesen Block per Referenz, statt ihn neu aufzuzählen): src/apothem/hooks/messages/pretooluse-bash.md, src/apothem/hooks/messages/pretooluse-write.md, src/apothem/hooks/messages/pretooluse-edit.md, src/apothem/hooks/messages/pretooluse-notebookedit.md, src/apothem/rules/operational-mandates.md §CM-7 Verstoß-Indikatoren.

CM-11 (Plan-Integrität)

A — Prosa-Treue: Jede Anforderung ist Prosa↔Plan nachvollziehbar. Scorecard: PASS ≥90% STRONG/0 ABSENT. B — Interne Konsistenz: Dokumentübergreifende Kohärenz innerhalb der Plan-Suite. Scorecard: PASS 100%. C — Gates: FAIL blockiert die Ausführung bei SHARED+ (Product-Owner-Override bei SHARED mit protokollierter Begründung erlaubt; harte Blockierung bei PUBLIC_LAUNCH). Beratend bei PERSONAL_USE.

CM-12 (Kontext-Verwaltung)

Schlanke Kontextverwaltung zu jeder Zeit — siehe Regel CM-24. Vier Unterstufen sind im Abschnitt Unterreferenz-Konvention weiter unten aufgezählt. Die Kompaktierungsdisziplin (CM-19) regelt die Aktion; CM-12 regelt die Disziplin im stationären Zustand.

CM-13 (Commits)

  • A — Kadenz je Aufgabe: Je Aufgabe bei SHARED+. Je Phase bei PERSONAL_USE. Optional bei EXPLORING.
  • B — Qualitäts-/Abhilfe-Commits: Korrekturen an Qualitäts-Gates und Abhilfeänderungen werden sofort committet, getrennt von der Funktionsarbeit.
  • C — Phasenende-Gate: Keine nicht committeten Änderungen überschreiten Phasengrenzen. Die CM-7-Isolation gilt für alle git-Artefakte. Bei PUBLIC_LAUNCH: GPG-signierte Commits (git commit -S) erforderlich.
  • D — Ausschließlich menschliche Urheberschaft: Jede Urheberschaftsoberfläche in jedem git-Artefakt (Commit-Betreff, Commit-Körper, Author:, Co-Authored-By:-Trailer, Signed-off-by:-Trailer, Branch-Name, Tag-Name, Tag-Annotation, Stash-Name, git-notes-Körper, PR-Titel, PR-Beschreibung) nennt ausschließlich menschliche Beitragende. Der Assistent schreibt sich selbst, das zugrunde liegende Sprachmodell, die Laufzeitumgebung / den Coding-Assistant / die IDE / die Erweiterung / den Anbieter oder ein sonstiges automatisiertes Werkzeug niemals einer dieser Oberflächen zu. Die verbotenen Muster sind aufgezählt und werden mechanisch durchgesetzt in src/apothem/rules/production-ready-prs.md §6 (Commit-Message Discipline → Human-only authorship), mit dem Matcher in src/apothem/hooks/messages/pretooluse-bash.md Scan 3, der bei jeder git-schreibenden Bash-Aufruf auslöst.
  • E — Numerische-Präfix-Disziplin bei git-mv- / git-rm-Zielen: Numerische Präfixe (NN-) auf Dateisystempfaden vermitteln eine Reihenfolge und gelten nur dort, wo die Reihenfolge intrinsisch ist — Phasenordner-Sequenzen, Unterphasen-Sequenzen, vom Host entdeckte ordinale Benennungsschemata. Singletons auf Wurzelebene ohne Geschwister-Sequenz tragen kein numerisches Präfix; eines hinzuzufügen ist bedeutungslose Dekoration, die fälschlich eine Reihenfolge-Beziehung signalisiert, die nicht existiert. Vollständige Spezifikation in src/apothem/rules/canonical-layout.md §2.1. Mechanisch durchgesetzt in src/apothem/hooks/messages/pretooluse-bash.md Scan 2 bei git mv / git rm und bei Pfadreferenzen im Commit-Körper.

CM-14 (Sitzungsprotokolle)

Start: Blind Bootstrap ausführen (CM-24 §6). Ende: Phase Exit (CM-24 §2.5) + Speicher-Auswertung (CM-26) + Artefakt-Evolution (CM-22 §2+§4) ausführen.

CM-15–21 (Pipeline)

CM-15 und CM-16 werden hier inline definiert (keine separate Regel); CM-17–21 delegieren an Regeln gemäß der Regeltabelle der Artefakt-Registries.

  • CM-15 Kollektive Kohärenz: Verifizieren, dass Plan-Artefakte nach einer Modifikation kohärent bleiben.
  • CM-16 Autonome Ausführung: Bei SHARED+ niemals zwischen Phasen anhalten. Kompaktierung an Phasenübergängen verpflichtend (PERSONAL_USE+).
  • CM-17 Worker-Teams: Delegierte Worker-Teams für parallelisierbare Arbeit einsetzen — siehe Regel CM-25.
  • CM-18 Fehlerbehebung: Sechs allgemeine Klassen (CM-24 §8); Plan-Ausführungsklassen in TM-18. Nach 3 Fehlschlägen eskalieren.
  • CM-19 Kompaktierungsdisziplin: Proaktive Kompaktierungs-Trigger — siehe CM-24 §3.
  • CM-20 Pipeline-Orchestrierung: prose→[approval]→generate→[approval]→review→[approval]→execute(01→NN). Review-Techniken: src/apothem/rules/planning-techniques.md.
  • CM-21 Kreative Qualität: Kognitive Filter sind Qualitäts-Gates, keine Dekoration. Skalierung gemäß der Regel zur kognitiven Identität, §2.

CM-22–28 (Regel-delegiert)

Einzeilige Anker für die regel-delegierten Mandate (die vollständigen Spezifikationen leben in den zitierten Dateien):

  • CM-22 Konventions-Wachsamkeit — Ökosystem-Konventionen und proaktive Artefakt-Evolution. Siehe src/apothem/rules/persistent-conventions-vigilance.md.
  • CM-23 Generierung großer Dateien — inkrementelles Anhänge-Protokoll für Dateien oberhalb der Einzelschreib-Schwelle. Siehe src/apothem/rules/large-file-generation.md.
  • CM-24 Protokoll der Kontext-Verwaltung — Externalisierung, Kompaktierung, Blind Bootstrap und Budgetdisziplin. Siehe src/apothem/rules/context-management.md.
  • CM-25 Worker-Orchestrierung — Einsatzmuster, Rückgabeverträge, Kontext-Isolation. Vollständige Spezifikation in der Worker-Orchestrierungs-Regel (Querverweis weggelassen; der Zieldateiname enthält verbotenes Vokabular).
  • CM-26 Auto-Speicher-Lebenszyklus — Speicherdisziplin, Themendatei-Organisation, Sitzungsende-Auswertung. Siehe src/apothem/rules/auto-memory.md.
  • CM-27 Clean-Architecture-Schichten — Trennung Domain / Application / Infrastructure / Presentation. Siehe src/apothem/rules/clean-architecture-layers.md.
  • CM-28 Python-Senior-Architekt — SOLID-, Stil-, Test- und Sicherheitsleitplanken für Python-Artefakte. Siehe src/apothem/rules/code-craft-python.md.

Regel-delegierte vs. inline-definierte Mandate

  • Regel-delegiert (vollständige Spezifikation in src/apothem/rules/): siehe die Spalte „Implements" der Regeltabelle der Artefakt-Registries. Deckt CM-1–10, CM-12, CM-14, CM-17–28 ab.
  • Inline-definiert (vollständige Spezifikation hier, keine separate Regel): CM-11 (Plan-Integrität), CM-13 (Commits), CM-15 (Kollektive Kohärenz), CM-16 (Autonome Ausführung).

Unterreferenz-Konvention

Befehle verwenden Buchstaben-Suffixe, um auf bestimmte Unterabschnitte innerhalb von Mandaten zu verweisen. Muster: CM-N + Suffix-Buchstabe = Regelabschnitt. Schreibweisen-Konvention: Großbuchstaben-Suffixe bezeichnen strukturelle Unterabschnitte innerhalb eines Mandats; Kleinbuchstaben-Suffixe bezeichnen feinkörnigere Direktiven innerhalb einer Stewardship-Stufe. Die kanonische Schlüsselzuordnungstabelle der Unterreferenzen (registry-interne Definitionen) ist im umzäunten Block unten wörtlich erhalten:

CM-11A = Prose Fidelity
CM-11B = Internal Consistency
CM-11C = Gates

CM-12a = lean ingestion / demand loading (context-management §7.2)
CM-12b = budget awareness (§7.1)
CM-12c = budget pressure response (§7.3)
CM-12d = per-task effort calibration (context-management §7.4 — D3 stratified taxonomy; PHASE.md frontmatter is the per-phase override surface)

CM-13A = per-task commits
CM-13B = quality / remediation commits
CM-13C = end-of-phase commit gate

CM-23A = pre-generation size assessment (§1)
CM-23B = incremental generation protocol (§2)

CM-24B = proactive externalization (§2)

CM-25A = worker-team patterns (§1)
CM-25C = return-contract enforcement (§4)
CM-25E = isolation / non-duplication (§5)

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